Wissen
PeakShaving
Gewerbe- und Industriekunden zahlen neben der Energie auch für die höchste Viertelstunden-Leistungsspitze des Monats – oft CHF 5–20 pro kW. Kurze Spitzen von Maschinen, Kühlungen oder Ladeinfrastruktur treiben diese Kosten. Ein Speicher kappt die Spitzen automatisch.
Wie findet der Simulator die optimale Kappungsgrenze?
Per Binary-Search wird die tiefstmögliche Netzbezugsgrenze ermittelt, die der Speicher über das ganze Jahr halten kann – begrenzt durch seine Entladeleistung (kW) und die Energie pro Spitzen-Ereignis (kWh). Zwischen den Spitzen lädt der Speicher unterhalb der Grenze wieder nach.
Was bringt es finanziell?
Die Einsparung ergibt sich aus der Reduktion der monatlichen Leistungsspitzen multipliziert mit Ihrem Leistungstarif. Beispiel: 40 kW Reduktion × CHF 12/kW/Monat = CHF 5'760 pro Jahr – zusätzlich zur Eigenverbrauchs-Ersparnis, denn beide Strategien lassen sich kombinieren.
Nebeneffekt: Netzanschluss-Reserve
Gekappte Spitzen bedeuten freie Kapazität am Netzanschlusspunkt. Das kann teure Netzverstärkungen vermeiden – etwa beim Ausbau von Ladeinfrastruktur oder Produktionserweiterungen.
Häufige Fragen
Brauche ich meinen Lastgang?
Für belastbare Ergebnisse ja – Ihr Verteilnetzbetreiber stellt die 15-Minuten-Daten kostenlos bereit. Der Simulator liest gängige CSV- und Excel-Formate automatisch ein.
Funktioniert PeakShaving auch ohne PV?
Ja. Der Speicher lädt in Schwachlastzeiten aus dem Netz und entlädt bei Spitzen. Mit PV verbessert sich die Wirtschaftlichkeit zusätzlich.
Rechnen Sie Ihr Potenzial konkret aus
Kostenlose Simulation mit Schweizer Tarifen – in 2 Minuten.